05.09.2026 –, Tonhalle Sprache: Deutsch
Kurzroman von Agathe Mulot, gelesen von der Autorin mit anschliessender Diskussion
Ein heiliger Berg soll für den Fortschritt geöffnet werden, doch stößt die Wissenschaft auf scheinbar unerklärliches
Eine Klostergemeinschaft bewacht die Ruinen einer alte Zivilisation, der es gelang das Böse in einem Berg einzusperren. Wie auch der Novize Motha leben die Mönche dort krank und kurz. Wehe dem, der "Pluto" ganz freilässt. Doch genau das möchte der moderne Pharmakonzern "Firma Licht". Ihr Verhandler Ehlan Freimann stolpert über die jahrhundertelange Exegese der Mönche bezüglich der Warnschilder, des merkwürdig klickenden Orakels und der scheinbar übernatürlichen tödlichen Phänomene. Er glaubt alles ließe sich mit Wissenschaft ergründen, würden sich keine religiösen Tabus in der Weg stellen. Oder schläft wirklich etwas unheilvolles in der Tiefe?
Eine Geschichte, die zum Nachdenken über intergenerationelle Gerechtigkeit, Umweltschutz und dem Spannungsfeld von religiösem Glauben und evidenzbasiertem Wissen anregt.
Agathe Mulot ist zweisprachig in Frankreich aufgewachsen und veröffentlicht ihre Romane auf französisch. Sie wohnt in Tübingen, wenn sie mal nicht schreibt, beteiligt sie sich an der Weltrettung oder versorgt ihre neurodiverse Familie.
Auf deutsch sind von der Autorin bislang drei engagierte Kurzgeschichten erschienen:
"Noemis Oma" (Weihnachtsanthologie 2023, Diogenes), "Heiße Liebe" (BvJA) und "Lioness" (Dichterwettstreit Deluxe).
Coverbild des Photographen Diearmarbachmann. https://www.dietmarbachmann.ch
Agathe Mulot ist zweisprachig in Frankreich aufgewachsen und veröffentlicht ihre Romane auf französisch. Sie wohnt in Tübingen, wenn sie mal nicht schreibt, beteiligt sie sich an der Weltrettung oder versorgt ihre neurodiverse Familie.
Auf deutsch sind von der Autorin bislang drei engagierte Kurzgeschichten erschienen:
"Noemis Oma" (Weihnachtsanthologie 2023, Diogenes), "Heiße Liebe" (BvJA) und "Lioness" (Dichterwettstreit Deluxe).
